Pigment Pirates auf der Hamburger Tactica 2019 – Das Programm ist da!

“Ahoi, zum vierten Mal werden die Pigment Pirates Hamburg auf der Tactica präsent sein und im Gymnastikraum vor Anker gehen. Wie immer stehen sie euch für jegliche Malfragen und einen netten Schnack zur Verfügung und zeigen euch in in den Vitrinen ihre Arbeiten. Auch wird es wieder ein umfangreiches Programm … Weiterlesen

Sonderminiatur 1 der Hamburger Tactica 2019: Der „Alte“

Unsere Sonderminiatur  2019, modelliert von Frank Germershaus, stellt Carl Emmermann, den Hamburger U-Boot Kommandanten dar. Emmermann (er trägt die markante graue Lederuniform) war der erste Kommandant von U 172, einem deutsches U-Boot vom Typ IX C, dass am 31. Juli 1941 vom Stapel lief. U 172 diente zunächst als Ausbildungsboot der 4. U-Flottille in Stettin, bis es im April 1942 von Kiel aus zu seinem neuen Stützpunkt nach Lorient auslief. Dort absolvierte es unter Emmermann fünf Feindfahrten, welche das Boot in die karibische See, mit dem Wolfsrudel Eisbär in südafrikanische Gewässer, in den Nordatlantik und den Südatlantik führte. In den letzten Kriegsmonaten kehrte Emmermann nach Hamburg zurück, wo ihm die 31. U-Flottille unterstellt wurde.

 

Sonderminiatur 2 der Hamburger Tactica 2019 von Aly Morrison: „Jacob Wolff“

Die diesjährige Figur von Aly Morrison zeigt den deutschen Jagdflieger Jacob Wolff (*1868, † 4. Dezember 1926). Wolff war Inhaber der Zigarrenfabrik L. Wolff in Hamburg. Vor dem ersten Weltkrieg engagierte er sich in der Friedensbewegung und unterstützte diese auch finanziell. Bei Ausbruch des Weltkrieges meldete sich Wolff freiwillig zur Fliegertruppe, obwohl er, als Großindustrieller, vom Wehrdienst freigestellt war. Flugzeug und Fliegerausbildung zahlte aus eigener Tasche, um nicht wegen seines Alters abgelehnt zu werden. Im Laufe seiner Einsätze erzielte Jacob Wolff vier bestätigte und einen unbestätigten Abschuss. Von  seinen Vorgesetzten wurde dem jüdischen Industriellen immer wieder nahelegt, zum Christentum zu konvertieren, um seine Chancen auf Beförderung zu erhöhen. Wolff lehnte dies immer ab, obwohl er sich selbst nie als fromm bezeichnete. 1917 wurde er dann doch zum Leutnant der Landwehr befördert. Wolff überlebte den ersten Weltkrieg und starb 1926 an den Folgen
eines Motorradunfalls.