Hamburger Tactica 2006

Die erste Hamburger Tactica fand statt am :

18. und 19. Februar 2006

im Bürgerhaus Dorfanger Boberg, Bockhorster Weg 1, 21031 Hamburg

In den nachfolgenden Beiträgen findet Ihr die Liste der angebotenen Präsentationen. Fotos zur Veranstaltung findet Ihr unter Fotos/Fotos 2006

Legends of the Old West

Das momentan sehr angesagte Skirmisher-System durfte auf der Tactica nicht fehlen. Lawmen und Banditos produzierten bleihaltige Luft in „Los Mochos“. Indianer und die US Kavallerie trugen ihre Gefechte in den Plains des Mittleren Westens aus.

Jede Menge Szenarien auf Grimms wunderbaren Geländeplatten.

De Bellis Antiquitatis (DBA)

Hier boten wir Testspiele in der Antike und dem Mittelalter mit dem schnellen und kurzweiligen System der Wargames Research Group an.

Szenarienbeschreibung:

Der neue Legat der Legio XXI Rapax hat große Pläne. Er will als erster Feldherr über die Elbe nach Norden vorstoßen. Mit einer römischen Kohorte und einigen Hilfstruppen setzt er im Frühjahr des Jahres 75 n. Chr. über den Fluß und errichtet dort sein Basislager. Schon bald stellt er fest, dass er ganz in der Nähe der kleinen Germanischen Siedlung Ham lagert. Er befiehlt den sofortigen Angriff um den Barbaren zuvor zu kommen. Der Stammesführer der Germanen hat aber bereits alle freien Krieger um sich geschart und ist bereit seine Heimat bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen.

Die Schlacht von Gorodetschna

Die „Frankfurter Partisanen“ präsentieren: Die Schlacht von Gorodetschna, 12. August 1812. Es ist Sommer 1812. Die Grande Armee stößt in einem riesigen Zug in das Russische Reich vor. Die russische Armee weicht zurück. Die rechte Flanke der Grande Armee besteht aus dem österreichischen Hilfskorps unter Schwarzenberg und dem VII. Korps unter General Reynier. An einem sumpfigen Fluß bei dem Ort Gorodetschna stellt sich ihnen die russische Südarmee unter General Tormassov entgegen.

Die „Schlacht von Gorodetschna“ ist ein Partizipationsspiel für vier Spieler. Benötigt werden Spieler für die Generäle: – Generalfeldmarschall Karl Fürst zu Schwarzenberg, Befehlshaber österr. Hilfskorps – General Jean Louis Graf Reynier, Kommandeur des VII. Korps der Grande Armee – General Tormassov, Kommandeur der russischen Südarmee – Generalleutnant Markov, Kommandeur des russischen II. Korps. Gespielt wird mit 28mm Figuren auf einem 2,40 mal 1,80 -Gelände. Beides wird gestellt, die Spieler benötigen also nur sechsseitige Würfel und ein Maßband. Gespielt wird nach sehr einfachen Regeln von Larry Brom, die direkt während des Spiels durch den Judge erklärt werden. Minimale Kenntnisse napoleonischer Kriegsführung sind sinnvoll, aber nicht notwendig. Genauer Beginn des Szenarios wird noch bekannt gegeben. Je nach Interesse kann das Szenario am Samstag Nachmittag oder am Sonntag wiederholt werden. Hinweis: Das Szenario versucht den Charakter der Schlacht von Gorodetschna einzufangen. Die Armeeaufstellungen sind jedoch nicht historisch akkurat.

„Stahlgewitter über der Nordsee“

Seeschlacht-Szenario 1. Weltkrieg „Stahlgewitter über der Nordsee“

Graue Schiffe durchpflügen die graue See. Geschützdonner rollt über den Wogen. Qualm und Pulverdampf mengt sich mit Nebel und Gischt. Gelingt es der Hochseeflotte Seiner Majestät des Kaisers, Britanniens Grand Fleet auf den Grund des Skagerrak zu schicken? Oder kann die Royal Navy die siegreiche Tradition Nelsons erhalten ?

Schiffsmodelle im kleinen Maßstab 1:6000 erlauben es, auch Gefechte zwischen großen Verbänden auf begrenzten Raum darzustellen. Gleichzeitig geben sie einen Eindruck von der Weite der See und den Entfernungen, über welche die Duelle mit Schiffsartillerie geführt wurden.

Die Regeln haben wir gezielt dafür entwickelt, auch große Seeschlachten zügig durchspielen zu können. es geht dabei nicht nur um das Schießen, auch Themen wie Aufklärung und Flottenführung unter schwierigen Sichtverhältnissen spielen eine Rolle.“

Mein Panzer

Panzerschlachten des II. Weltkriegs mit 1:285 Modellen von GHQ nach den Regeln „Mein Panzer“ … in 6mm!!!

Szenario: Der Sturm auf Coumont

Am Ende der Landung in der Normandy im Juni/Juli 1944 haben die deutschen Verbände die Reste Ihrer Einheiten im kleinen Dorf Coumont gesammelt und beziehen Stellung. Dabei sind mehrere Geschütze und Infantrieeinheiten um das Dorf verteilt und unterstützende Panzerverbände durchqueren das Gelände. Das deutsche Hauptquartier hat zusätzliche Flugeinsätze zum demoralisieren der Allierten genehmigt.

Die Alliertenverbände setzen sich aus Einheiten der britischen Armee zusammen, die mit Panzereinheiten, Infantrieeinheiten und Geschützen auf das Dorf zusteuern. Artillerieunterstützung ist auf beiden Seiten vorhanden. Unterstützende Flieger sind auch im Einsatz. Gemäß Ihrer Taktik der infantrieunterstützende Panzer rollen die Churchills zur Unterstützung auf das Dorf zu.

Die Schäden der deutschen Einheiten sind mittlerweile sehr groß, die Einheiten sind nicht mehr gemäß Ihrer anfänglichen Organisation zusammengesetzt. Die britischen Verbände setzten sich aus regulären und Elite-Einheiten zusammen. Die deutschen Einheiten sind ebenfalls reguläre und Elite-Einheiten.

Da der Juni 1944 sich schon mit seiner Zeit von ca. 17.30 Uhr dem Ende entgegen neigt, ist für die britischen Verbände Eile geboten. Die deutschen Einheiten sind sich Ihrer materiellen Unterlegenheit bewußt und werden gegebenfalls den Rückzug Richtung Foloise antreten um die dortigen Einheiten zu unterstützen.