Die Österreicher greifen an!
1809 hatte sich die Regierung in Wien so in ein Bedrohungsgefühl hineingesteigert, dass sie die Existenz Österreichs bedroht sah. Österreich begann deshalb Krieg gegen Napoleon ohne selbst Verbündete zu haben. Erzherzog Karl, als Kommandant der österreichischen Armee, marschierte dazu in das mit Napoleon verbündete Bayern ein. Doch der linke Flügel der angreifenden Österreicher wurde schnell in den Schlachten von Abensberg und Landshut besiegt. Während sich Napoleon jetzt auf die Hauptmacht der Österreicher unter dem Erzherzog Karl stürzte, übernahm die Verfolgung südlich der Donau der französische Marschall Jean-Baptiste Bessières. Als Bessières seine bayerischen Truppen unter General Wrede in der Nähe von Landshut bei der kleinen Stadt Neumarkt zu weit über den Fluß Rott vorschob, sah der Befehlshaber der zurückgehenden Österreicher, Feldmarschallleutnant Johann von Hiller, die Möglichkeit zu einem leichten Sieg. Die Österreicher griffen an!
In unserem Szenario haben vier Spieler die Möglichkeit, den Angriff der Österreicher von Hiller gegen Franzosen und Bayern nachzuspielen. Jeder Spieler wird dabei zwei Divisionen übernehmen. Benutzen werden wir Hausregeln, die ein schnelles Spiel und einen klaren Sieg ermöglichen sollen.
Präsentation: Die Schlacht von Neumarkt-St. Veith, 24.4.1809
- Spielsystem: 60 Minuten Napoleon
- Maßstab: 28 mm
- Anzahl Spieler: 2-4
- Spieldauer: keine Angaben
- Größe der Spielplatte: 120 x 180 cm
- Präsentatoren: Thomas Straubinger, Frank Möller und Jens Timm
